Da der Wintersporttag aufgrund der Witterungsverhältnisse leider abgesagt werden musste, unternahm die KOF-Klasse BHS am Montag vor den Fasnetsferien einen gemeinsamen Ausflug ins Pfrunger-Burgweiler Ried:
Der Tagesausflug passte sehr gut zu unserem aktuellen Sachunterrichtsthema „Tiere im Winter“. Die freundliche Moorführerin Frau Kohler begleitete uns den gesamten Vormittag. Zuerst durften wir viele verschiedene heimische Tiere ganz nah bestaunen. Füchse, Marder, Rehkitze, Vögel und viele weitere Tiere waren nämlich in einem kleinen Häuschen ausgestellt.
Den Biber sahen wir uns ganz genau an. Denn innerhalb der zweistündigen Wanderung durch das Pfrunger-Burgweiler Ried, erklärte uns die Moorführerin viele Dinge über den Biber. Wusstet ihr, dass ein Biber 20 Minuten seine Luft anhalten kann? Oder, dass der Biber den Eingang zu seiner Biberburg stets unter Wasser baut, um sich und seine Jungen vor Angreifern zu schützen? Während unserer Wanderung haben wir sogar ein paar Rutschspuren der Biber gesehen. Die müssen ganz schön lustig sein, diese Biber.
Auf unserem Weg durch die schöne Naturlandschaft spielten wir zwischendurch verschiedene Spiele. Die Moorführerin versuchte uns so, einige Informationen über das Moor und seine Bewohner spielerisch zu verdeutlichen.
Nach der sonnigen Wanderung gab es eine wohlverdiente Pause mit einem leckeren Vesper. So hatten wir neue Kraft, um uns auf dem Spielplatz auszutoben. Der Spielplatz hat uns allen super gut gefallen!
Am Nachmittag durften wir eine Ausstellung zum Moor besuchen. Hier gab es nicht nur was zu sehen, sondern auch zu hören und zum selbst Ausprobieren. So erfuhren wir vieles über die Besonderheiten dieses einzigartigen Lebensraums und die Pflanzen- und Tierwelt, die dort beheimatet ist.
Der Tag im Pfrunger-Ried verging so schnell, dass einige von uns noch gar nicht nach Hause wollten, als der Bus uns wieder abholte.
Der Ausflug ins Pfrunger Ried war ein voller Erfolg und bot den Schülerinnen und Schülern nicht nur wertvolle Erkenntnisse über die heimische Natur, sondern auch viel Raum für gemeinsames Erleben und Freude.





